Marcus hat ja das Radio-machen ein bisschen als Hobby. Musik raussuchen Moderationen machen und so. Das macht ihm Spass und das hat er damals schon im Reutlinger Krankenhaus und bis vor kurzem auch in Stuttgart beim Schwulfunk.
Mit meinem mySCOUT!com-Projekt habe ich auch einen kleinen Radio-Sender aufgesetzt, der den ganzen Tag vollautomatisch Musik nudelt. DJ Randy Random (Andreas Rodman) turnt dazu im System umher und versucht so gut wie möglich das zu mischen, was man ihm vorsetzt. Das macht er auch ganz gut, der alte Haudegen von einem in Bahnen gepresste Randomizer.
Marcus möchte aber gerne doch selber auch mal da rumfingern können. Und damit das auch funktioniert, muss ein kleiner Schnittplatz her. Ein Tisch, Mikro, TFT, Rechner, Mischpult, CD-Player, ggf. noch ein oder zwei Plattenspieler (die dann aber eher für Herrn Kangaroos DJ-Ambitionen herhalten müssen) , Kompressor und das wars dann eigentlich auch schon. Das ganze wäre super wenn es Midi-gesteuert sein könnte und damit das überhaupt etwas wird, braucht es ersteinmal einen schicken Raum.
Dazu wurde der “Vorraum zur Hölle” ausgewählt – der Raum, der sich direkt vor meinem kleinen Studiole befindet. Hat auch den Vorteil, dass man sich musikalisch einen Battle liefern kann – sofern man das mal möchte.
Im Raum selbst soll dann noch ein Beamer nebst Leinwand, eine Couch und was weiss ich nicht noch alles rein – für die Radio-freie Zeit quasi. So eine Art Medienraum, in dem man auch mal gepflegt ein paar Spielfilme mit Kumpels gucken kann.
Heute wurde die erste Wand tapeziert, zuvor die Beton-Wand etwas verputzt, wobei wir die roh lassen wollen und nur streichen. Beim Dübel ziehen aus einer der Wände erwischte ich erstmal eine Stromleitung. Erstaunlich dass der, der den Dübel damals mal gesetzt hat, das überlebte. So “päp” kann man nicht an seinem Schicksal vorbeischleichen normalerweise
Nun denn, deshalb muss heute erstmal der E-Mann antanzen und begutachten ob man die zwei Adern einfach so offen im Beton liegen lassen kann oder soll, oder wie man das am besten flicken kann. Danach tapezieren wir fleissig weiter.
Abgehängte Decke soll rein, nette Lampen, etwas Ambiente und Farbe – Mal gucken wie “bunt” wir das bekommen. Ich freu mich schon drauf einen kleinen Mikro-Party-Raum zu haben, in dem man neben einem gepflegten Abhängerchen mit Computrspielen und DVD gucken auch noch nebenher ins Mikro plärren kann
Vielleicht entwickelt sich ja doch noch ein weiteres Hobby bei mir
Ich würde dann Workshops geben im Radio: “Lispeln für Einsteiger – Wo sie Fehler vermeiden und wie Sie Ihre Mitmenschen verwirren”. Irgendwie so was.
Aber hier erstmal die ersten Bilder vom Ausbau.