Archiv für die Kategorie ‘Heimstudiobau’
Samstag, 15. September 2007 von Kangaroo MusiQue
Am Tag vier nach sechs Jahren des Zusamenbruchs der TwinTowers in Amerika, haben Villain und ich die restlichen Platten gelötet und sind – auf dem Weg zum Baumarkt um Material für das Verputzen der Fugen und so zu besorgen – bei unserem örtlichen Stukkateurbetrieb hängengeblieben. Denn da stand der Inhaber vor der Hütte und machte die Kehrwoche – auf die traditionelle “Wasser ‘d Kandel nakippa”-Art. Scharf gebremst und alles an Material eingesackt (inkl. Werkzeug), was zwei Hobby-Trockenbauer zum sich einsauen benötigen. Das hat dann auch recht gut geklappt. Und nun muss nur noch abgeschliffen und grundiert werden.
Tags:15 september, Baumarkt, Bilder, Heimstudiobau, Latte, Material, Platte, September, Villain, Wasser, werkzeug
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Dienstag, 11. September 2007 von Kangaroo MusiQue
Heute standen überraschend die Elektriker im Hause und wollten mein Studiole verkabeln und Dosen setzen. Gestern war vereinbart, aber nunja. Ich hatte schon gedacht, ich hätte mich in der Woche geirrt, und so musste sich der Kanga mal eben kurzfristig nen halben Tag Urlaub nehmen um noch schnell die Platten an die Wand zu dübeln, damit die E-Mäns die Dosen anschliessen können. Aber nun ist alles drin, was man braucht: Licht. Strom, Ethernet, Telefon und auch die “Achtung Aufnahme”-Lampe ist montiert. Die Stromenschen meckerten zwar etwas an den schief gesetzten Doppeldosen – ich habe aber gleich alles auf Villain geschoben und der muss beim nächsten Besuch sich dann mein geheule anhören
Morgen um 08:00 Uhr wird dann mal kurz der Strom abgeschalten, damit mein kleines Studiole auf den Zähler “gemountet” werden kann. Und dann kommen auch die nächsten Schritte.
Tags:11 september, dosen, Dübel, Heimstudiobau, lampe, Latte, Licht, licht strom, Platte, Villain, wand
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Samstag, 01. September 2007 von Kangaroo MusiQue
Am frühen Morgen wurde erstmal das seit einer Woche herumliegende Chaos beseitigt. Schlampige Handwerker waren wir und zum ganzen Dreck habe ich es auch noch geschafft die Schraubenschachtel umzureissen. Nachdem aber alles erstmal ausgeräumt war, ging es flux daran morgens um halb neun die letzten neun Beton-Löcher zu bohren. Das ging diesmal erstaunlich fix. Bis auf zwei “Huch, warum ist das jetzt nimmer grau, sondern schwarz?” und der Erkenntnis, daß das schwarze Zeugs magnetisch war und wohl eine Stahlstange sein muss (denn Rohre laufen da laut Plan nicht rum) wurde fix (hust) alles an die Wand geschraubt, was eine Latte war.
Das Schneiden der Dämmung mit einem voll ausgefahrenem, langen Teppichmesser und das Schneiden und Brechen der Gipskartonplatten (mit einem kurzen Teppichmesser angeritzt) ging erschreckend einfach, so daß die ersten vier Wandplatten rucki zucki montiert waren.
Das Bohren der Öffnungen für die Doppel-Steckdosen, war am Anfang auch sehr simpel, denn trainiert wurde an einer Einzeldose und einer alten Gipskartonplatte. Die Doppeldosenhalterungsdingsbums dann aber zu bohren war am Anfang etwas frickelig, musste man doch genau darauf achten, daß das Loch hinterher ned zu gross ist (sonst fällt die Dose nach hinten durch). Bei der ersten war das ned so pralle, bei den weiteren vieir Dosen ging es dann einfach – wenn man mal wusste worauf man achten muss.
Damit uns die Dämmung ned irgendwohin wegfällt, mussten wir noch ein paar Netzte spinnen, die Holz-Queerlatten hatten hier nicht geholfen. Jetzt muss noch der E-Mann kommen und gucken, wie er was wo anschliesst, dann werden die letzten Dämmungen und Wandplatten verbaut und es kann losgehen mit dem “Rest” de noch zu tun bleibt.
Tags:Dämmung, dosen, Heimstudiobau, Latte, Platte, Röhre, Schraube, Schrauben, Steckdose, wand
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Samstag, 25. August 2007 von Kangaroo MusiQue
Am zweiten Tag ging alles vieeel einfacher – sieht man mal von Bohrversuchen an der Decke (Beton) und an der Wand (Beton) ab. Die Schlagbohrer-Hand schmerzt und so zieht man es vor, die Holzlattung auf der bereits bestehenden Trockenbauwand zu montieren und auch die neue Trennwand zu den Rohren hin zu zimmern.
Stromkabel werden eingezogen, denn am Raumende möchte der Herr Kanga gerne zwei Steckdosen, und für den Computer und die zwei Racks ebenfalls jeweils eine separat abgesicherte Steckdose. Der E-Mann muss dann irgendwann mal nächste Woche kommen und sich das angucken, ob wir das richtig gemacht haben und den Sicherungskasten ausserhalb des Raumes installieren und anschliessen. Villain war eine große Hilfe und hat gewinkelt und Latten gehalten, dass es eine wahre Freude war
An der bösen Beton-Wand fehlen noch drei Latten, mit je drei Schrauben = 9 extreme Bohrungen, die selbst mit einem Schlagbohrer von Bosch nicht einfach hinzubekommen sind (und dabei habe ich extra noch neue Steinbohrer gekauft) – Vielleicht gibts doch spezielle Beton-Bohrer? Wer weiss – ich auf jedenfall nicht – bin ja auch kein Fachmann im Betonbohren. Zumindest noch nicht
Tags:Bohrung, Bohrversuchen, bosch, Fachmann, Foto-Love-Story, Heimstudiobau, Holzlattung, Latte, Schlagbohrer, Schrauben, Sicherungskasten, Steckdose, Steinbohrer, Stromkabel, Trockenbauwand, Villain, wand
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Freitag, 24. August 2007 von Kangaroo MusiQue
Vorbereitend hängt man ja mehrere Tage im Baumarkt rum um zu gucken, was für Material es so gibt, was man davon alles brauchen könnte, was man niemals brauchen wird, aber trotzdem haben will – Baumarkt halt – ein Platz, für Männer von Männern… auch wenn extrem viele – nette – Frauen dort – meist an der Kasse – arbeiten.
Nachdem also alles bestellt und geliefert wurde, gehen wir – Villain und ich – an die Arbeit und tragen den ganzen Scheiss dahin, wo er hin muss, nämlich von der Garage in den Keller.
Herausgestellt hat sich beim Auflatten übrigens, dass die Schrauben bzw die Dübel letzendlich zu kurz sind um in der Wand zu halten. Also musste jeder Balken extra nochmal “nachgebohrt” werden um die Schraube tiefer in den Balken zu bekommen. Die griff dann auch in den Dübel und die Balken heben wie Bombe
Tags:Auflatten, Balken, Baumarkt, Bombe, Dübel, Foto-Love-Story, Garage, Heimstudiobau, scheiss, Schraube, Schrauben, wand
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Donnerstag, 23. August 2007 von Kangaroo MusiQue
Diese modernen Handies sind ja schon klasse. Foto immer mit dabei. Und wie das so ist, hätte man fast vergessen, daß man dieses Wunderwerk der Technik sein eigen nennen darf. Da ich aber wissen muss, wo später einmal Kabel laufen und wierum so eine Steckdose in der Wand steckt, habe ich mich schnell an das Handy erinnern (lassen) können und ein paar Bilder vom Ausbau gemacht. Das machen wir jetzt auch regelmässig bis zum Ende
Tags:Ausbau in Bildern, Foto-Love-Story, Fotoalbum, Heimstudiobau
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Samstag, 11. August 2007 von Kangaroo MusiQue

Snapshot mit dem MacBook. Kanga frustriert beim Vorraum-Ausmisten
Vor dem Ausbau.. ja da hat der liebe Gott wohl erstmal das Ausmisten geschaffen.
Nachdem der Raum im Haus gefunden wurde, und mit der Vermieterin alles soweit gekärt ist, geht es darum, den Raum samt Vorraum leer zu bekommen. Es stapeln sich darin haufenweise Dinge aus den letzten 20 Jahren, die man weder heute noch damals gebrauchen konnte (weswegen man sie ja auch im Keller gestapelt hat).
Und ich bin jetzt dabei das alles zu sortieren, zu trennen, in Säcke zu stecken und auf die Halden dieser Welt zu werfen, damit – irgendwann – der Raum so frei ist, daß man mit dem Ausbau an sich beginnen kann.
Trotz etwas matschigem Knie – ein kleiner Fahrradunfall im August 2007 – habe ich erstmal einen grossen alten Schrank zerdeppert, eine extrem schwere Werkbank zurechtgesägt, damit sie an die kürzere Wand passt und Säcke gefüllt.

Im Nebenraum entsteht dann irgendwann das kleine Studiole
Ende August ist Sperrmüll und da kommt dann alles weg. Ein paar Bilder von den Räumen und mir als gefrustetem Ausmister stell ich hier mal rein
Zumindest hat es jetzt schon richtig viel Platz im Vorraum! Nächste Woche geht es dann weiter, denn schließlich ist am 22.08.2007 (dem Geburtstag meiner Schwester) hier Sperrmüllabholung und bis dahin muss alles draussen vor dem Haus stehen.
Tags:Ausmisten, Heimstudiobau, Sperrmüll
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Freitag, 10. August 2007 von Kangaroo MusiQue
Interessant ist ja auch immer, welches Material verwendet wird oder wurde. Deshalb schreib ich hier mal auf, was ich mir vorstelle und wenn es dann erledigt ist, was ich verwendet habe. Sofern es Links auf die Hersteller / Händler gibt, sammel ich die hier ebenfalls, damit alles beieinander steht.
Für die Wände brauche ich Steckdosen und weil ich das cool finde, auch Audio/XLR-Buchsen um ggf. mal irgendwelches zeugs anzuschliessen. Hier sammele ich Links auf die einzelnen Artikel, die mich interessieren, bis ich sie brauche:
Da insgesamt zwei Gitarren und ein E-Bass angesclossen werden sollen, werde ich wohl vier Klinken-Buchsen in die Wand montieren und die kabel direkt auf die DI-Box legen. Die frage ist nur: lege ich aucuh Kopfhöhrerausgänge in die Wand? Und Mikrofonanschluss? Ideal wäre demnach:
- 4x Instrumenten-Anschluss (22,00 €)
- 2x Mikrofonanschluss (6,00 €)
- 3x Einbaurahmen (7,65 €)
- 4x Gitarrenhalter (22,80 €)
Gesamtkosten hierfür: 58,45 €
Dann braucht es noch die passenden Kabel:
Sofern ich Lautsprecherboxen noch an der Rückwand möchte, sollte ich das ggf auch einplanen. Stereo reicht mir zwar aber, who knows was ich mal machen will
Nachtrag: Also ich hab mir das nochmal überlegt, und Musik in den Wänden ist zwar cool, aber die Strecken sind einfach zu kurz bis zum Mischpult und den Audio-Interfaces, als dass es sich vom Aufwand und den Kosten her rechnen würde. Dafür haben wir beim Ausbau die Auflattung so gewählt, daß man jederzeit nachträgich noch Kabel in die Wände ziehen kann. Das muss erstmal reichen
Tags:Ausstattung, Heimstudiobau, Kosten, Material
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Freitag, 10. August 2007 von Kangaroo MusiQue
Hier trage ich alles zusammen, was ich an Fakten habe für den Ausbau.
Die Abmessungen des unausgebauten Raumes an sich:
- 224 cm breit
- 315 cm tief
- 240 cm hoch
An der Stirnseite des Raums verlaufen einige Rohre in Deckenhöhe und einmal direkt an der Wand selbst, die – wenn die Dämmung passt – nicht weiter stören. Allerdings verliert sich dadurch in der Tiefe ein Platz von 20 cm, der allerdings gleich gedämmt und als extra Wand eingezogen wird.
Die Raummasse nachdem die Dämmwände eingezogen sind dann:
- 210 cm breit
- 275 cm tief
- 240 cm hoch
Die Wandstärke je Seite beträgt 6cm + 1cm Riegipsplattenstärke = 7cm.
Nachtrag: Nachdem ich jetzt im Baumarkt war und gesehen habe, welche Stärken und Breiten, Höhen und Tiefen so Material an sich hat, hab ich entschieden, die Wände etwas flacher zu halten. Das Dämmmaterial ist 40 oder 60 mm stark. laut hersteller soll man 80% der Leerräume mit dem Zeugs füllen. Kostet aber egal welche Stärke gleich viel. Auf allen Bildern von Ausbauern hab ich bisher immer vollgestopfte Wände gesehen. Die Balken auf die ich die Rigipsplatten aufschrauben werde sind 58 mm stark. Nun stellt sich die Frage: nehm ich die 40 mm Platten oder die 60mm platten und “drück das ein bissi”
Die Rigipsplatte ist 1 cm dick, so daß ich dann nur noch auf 7 cm starke Wände kommen würde. Das langt aber auch und würde mir zumindest die doppelte Auflattung und die stärkere Dämmung ersparen und somit einen Haufen Geld. Da der Raum ja kein Proberaum ist sondern nur zum mal laut Musik hören, singen, tanzen und jubilieren – müsste das reichen. Wenn nicht, wird sich die Vermieterin schon melden
Tags:Ausmessen, Dämmung, Fakten, Heimstudiobau, Rigips
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Freitag, 10. August 2007 von Kangaroo MusiQue
oder so ähnlich. Bei der Planung selber gibt es aber extrem viele Fragen, die auftauchen und beantwortet werden wollen. Deshalb stöber ich grad durch Foren, gucke mit andere Abhörplätze und kleine Studios im Internet an, informiere mich über Schalldämmung, Reflexionen und was es sonst noch so gibt.
Geplant ist es den eigentlichen Raum nochmals mit extra Wänden abzusetzen. Als Boden werde ich wohl ein Laminat schwimmend verlegen und unter diesem noch eine separate Trittschalldämmung anbringen.
Gemacht werden muss: (weiterlesen…)
Tags:Ausstattung, Heimstudiobau, Planung
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